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Geschichten aus der Heimat - Dmitry Glukhovsky - Rezension



Russland ist momentan in aller Munde und mit diesem Buch macht Glukhovsky auf Missstände und systemkritische Tatsachen aufmerksam die jeden zum nachdenken und reflektieren ermahnen.

Klappentext:

Ein tadschikischer Gastarbeiter, der in die Fänge des Moskauer Organhandels gerät. Ein Antikorruptions-Ermittler, der von seinem Verfahren abgezogen wird. Ein Regierungsbeamter, der sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere die Sinnfrage stellt. Ein Provinzpolitiker, der urplötzlich mit der bitteren Wahrheit unverfälschter Wahlergebnisse konfrontiert wird – Dmitry Glukhovskys »Geschichten aus der Heimat« sind kleine Fenster in die Untiefen der russischen Gesellschaft. Mit scharfem Blick für die Realitäten in seinem Heimatland zeigt der Bestsellerautor, wie Russlands Gesellschaft funktioniert – und was falschläuft.

Schon mit der Metro Reihe wurde dieser Autor zu einem meiner Favoriten. Mit diesem Buch schafft Glukhovsky aber etwas neues.

Ich kann mir nicht vorstellen was für Hürden es als Landsmann zu bestreiten gibt dieses Buch zu veröffentlichen. Wir alle wissen das Meinungsfreiheit und Demokratie nicht in allen Ländern ein hohes Gut ist.

Schonungslos offen wird dem Leser hier eine Geschichte präsentiert die man erst einmal verdauen muss. Definitiv keine leichte Kost aber extrem lesenswert und aufschlussreich.

Getragen von einem grandiosen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten. Absolute Empfehlung!


Bis demnächst 

Eure Melli

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